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Conegliano, Stadt des Cima

Der Besuch des nördlicheren Gebietes der Marca, zwischen Weinhügeln und Voralpen, beginnt in Conegliano.

Die Stadt entwickelte sich am Fuße der Festung aus dem 10. Jahrhundert und erlebte in der Renaissance eine Blütezeit; in jener Zeit wurde hier auch der Maler G. B. Cima geboren.

Gegenüber dem Bahnhof empfängt uns die eindrucksvolle Scalinata degli Alpini (Gebirgsjägertreppe), die wir hochgehen. Oben angekommen, die Piazzetta XVIII Luglio mit einem Brunnen aus dem 15. Jahrhundert. Gegenüber die Piazza Cima mit dem neoklassizistischen Akademietheater und die historische Via XX Settembre, die von eleganten freskenverzierten Palazzi (14.-16. Jhd.) gesäumt ist: Auf der linken Seite der im 14. Jahrhundert errichtete Gebäudekomplex der Geißlerbruderschaft Scuola di S. Maria dei Battuti, dessen Vorderseite mit Freskenmalereien von Pozzoserrato verziert ist und als Fassade für den Dom (1354) dient, über dessen Altar ein Gemälde des Cima thront.Hinter dem Dante Tor der Nettuno Brunnen (1838).


Auf der entgegengesetzten Seite gelangen wir zum Palazzo Sarcinelli (1518), Sitz zahlreicher Ausstellungen und ehemaliges Pfandleihhaus. Heute befindet sich hier ein Hotel mit vollständig freskenverzierter Fassade (1524).


Hinter der Porta Monticano* befindet sich hinter der Brücke der Madonna, von neueren Gebäuden umgeben, das Haus des Königs von Zypern aus dem 14. Jahrhundert. Wenn wir nun die Via XI Febbraio entlang laufen und den Piazza IV Novembre überqueren, gelangen wir zur Kirche SS. Martino e Rosa. Wieder zurück auf der Piazza Cima erreichen wir neben dem Theater die gleichnamige Straße, mit dem in Museum verwandelten Geburtshaus des Malers und an der Ecke das Gebäude Casa Sbarra aus dem 15. Jahrhundert.


Weiter oben, hinter der Kreuzung mit Via de Amicis, die von den Mauern des ehemaligen Klosters S. Francesco gesäumt wird, beginnt die eindrucksvolle Via Madonna della Neve, die längs der antiken Carraresi Stadtmauern zum Schloss hinauf führt.

Im Glockenturm, dem einzigen Überrest der vier Original Wehrtürme zum Schutze der Festung, ist das Stadtmuseum untergebracht. Die Archäologische Abteilung des Museums umfasst eine Sammlung, die von der Vorgeschichte bis zur zeitgenössischen Geschichte reicht. Außer den antiken Funden findet man zudem Materialien der Ausgrabungsstelle Ferrera: Steingeräte (antike Kornmühle, Spitzen, Klingen, usw.) und Tongefäße, wie zum Beispiel Vasen mit quadratischem Mundstück, die für die Kultur der mittleren Jungsteinzeit typisch sind; die Keramikfunde von Costa, die der mittleren, frühen und Endbronzezeit (15.-11. Jahrhundert v.Chr.) zugeschrieben werden können. Ausgestellt sind zudem zwei Schwerter aus der mittleren Bronzezeit (15. Jhd. v.Chr.) und zwei Äxte, eine aus dem 18. Jhd. v. Chr. und die andere aus der ersten Eisenzeit. Außerdem zu sehen ist eine Sammlung von römischen Fundstücken aus der Zenturien Zeit in Campolongo (I. Jhd.v.Chr. - I.Jhd. n.Chr.). 

 

* Porta Monticano:
Das bereits im Jahre 1309 zitierte Tor ist das antikste Stadttor von Conegliano. Es wurde von den Scaligeri und Carraresi renoviert und wieder aufgebaut. Die Außenfassade wird von einer den Löwen von "S. Marco andante" darstellenden Freskenmalerei geziert. Autor ist Antonio de` Sacchis, genannt ``Il Pordenone``. Der Titel der Freskenmalerei bezieht sich auf die Haltung des Löwen, der seine Hinterpfoten auf die Lagune von Venedig legt, während seine Vorderpfoten auf dem Weg zur Eroberung des Festlands sind. Die Tradition will, dass das offene Buch, welches der Löwe mit den Pfoten hält, als Zeichen für den friedlichen Prozess steht, mit dem sich die Stadt der Serenessima unterworfen hat. In der Nähe des Löwens Fresken der Justiz und Wappen der Podestas, die von der Venezianischen Regierung geschickt wurden und alle 16 Monate ersetzt wurden, um zu vermeiden, dass diese sich mit den lokalen Mächtigen zusammentaten. Die innere Fassade zeigt hingegen eine Kopie eines gehenden Löwen, aus Stein gemeißelt, dessen Original, das von den Ende des 18. Jahrhunderts in die Stadt kommenden Franzosen realisiert wurde, nun im Museum des Schlosses aufbewahrt wird. Hinter der Tür zur Mitte hin kann man rechts zur Calle degli Asini (Eselsgasse) hochgehen, deren Name auf eine Schlacht zwischen den Coneglianern und den Trevisanern im Jahr 1231 zurückgeführt werden kann. Die siegreichen Coneglianer wurden von den Gegnern auf den Schultern die steile kleine Gasse zum Hügel des Schlosses hinauf getragen.  



Links
Pdf
1 Conegliano - città del Cima.pdf
2 Conegliano, the elegant city of Cima.pdf

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